Mittwoch, 18. April 2018

Exactly now





This morning I saw you stop & close your eyes & breathe in this exactly now & then your eyes opened deep & green & suddenly the world had no edges & seeing you in the clear light was my exactly now & while it was a simple thing, I never imagined life could be as big as this.

- storypeople -









Montag, 16. April 2018

Farbensüchtig...



...war ich schon immer.
Also habe ich mich sehr über Astrids Monatsthema Farben gefreut.




I

Ich mag alle Farben und brauche sie wie die Luft zum Atmen,
 nur Gelb vielleicht etwas weniger.
 Aber auch das kommt in meiner Umgebung oft (genug) vor.
Ganz besonders mag ich die kühleren Töne, alle Schattierungen von Blau, 
Türkis, Grau, Lila, Mintgrün etc.
Aber ich brauche auch warmes Rot und Orange, besonders zur Winterzeit.



II

Ob in Kleidung, Wohnung oder beim Bloggen: ich mag das Spiel mit den Farben und strebe dabei meist nach Harmonie (mit kleineren Kontrasten).
Oft bringe ich vorbereitete Beiträge nicht, weil die Farben sich nicht 
ins Gesamtbild der Blogseite einfügen.
Naja, meine Wochenrückblicke haben dieses Prinzip jetzt ziemlich aufgelöst, da sind zu viele spontan-Fotos drin. Die eben nicht passen. Deshalb überlege ich auch schon, diese Wochenrückblicke wieder abzuschaffen. Zurückzukehren zum ursprünglichen Blog-Konzept, der sich farblich harmonisch aneinanderfügenden Beiträge.

III

Meine Lieblingsfgarbe ist Blau.
Aber - und gerade dort - spiele ich mit Kontrasten und Komplementärfarben.
Erst dadurch entfaltet Blau seinen ganzen Zauber, finde ich.


IV

Ich hab oft den Gedanken, alle Bücher nach Farben zu sortieren.
Dagegen spricht die Vernunft, dass Themen und Sachgebiete besser sind, 
um in solch einem Riesenbestand überhaupt noch etwas zu finden.
Kompromiss: sie werden innerhalb der Themen dann etwas farblich angeordnet.
So gut das eben geht.


(die Mappen sind nach Nummern sortiert, nicht nach Farben, eins geht ja nur - )




V

Mein Lieblingsbuch über Farben ist von Willy Puchner - ein wunderbares Bilderbuch!
Und ganz viel darin zu entdecken.


Ich kann es nur jedem empfehlen, der Sinn für Farben, Worte und etwas Phantasie hat.




VI

Die Wände in meiner Behausung sind übrigens ganz altmodisch weiss.
Bis auf den unteren Korridorbereich, da herrscht ein zartes Orange von, 
ähnlich wie Puchners Buchcover.


Es ist einfach so, dass ich kein Renovierungsfanatiker bin (bei Lehmwänden 
eine Riesensauerei) und man sich auch ziemlich vertun kann.
Eine Dachkammer war mal intesiv Lachsrot - auf der Rolle war es  ein toller Farbton.
 Aber seit sie nun ebenfalls weiss ist, wirkt sie wesentlich grösser.

Ich mag Abwechslung und stelle diese gern durch Textilien, Bilder und Deko her, 
da habe ich mit neutral-weissen Wänden einfach den grössten Spielraum.
Auch Möbel sind bei mir teilweise weiss oder in hellem Holzton.
Für dunkle Möbel ist das Haus einfach zu klein.

(Zufalls-Ecke, wie sie nun mal grade aussieht)


VII

Einige mehr zufällige Umgebungsfarbstimmungen

Staubgefässe:


Küchenregal:


Gruuscht-Ecke:


Kleiderschrank:


So, das waren mal einige Farben meines Lebensbereichs.


VIII

Nachdem ich seinerzeit zu einer Schneiderlehre gezwungen wurde, 
für die mein Geschick niemals ausgereicht hat...
 bin ich später eher zufällig Textilgestalterin geworden.
Den Umgang mit Maschine und Material hatte ich nun einmal gelernt 
und Farben waren immer meine Freude.


Ich habe vor allem Bilder genäht, die vom Lichteinfall lebten, denn jeder Stoff hat unterschiedlichen Glanz und Reflexion. Oft nahm ich eigene Fotos als Inspiration, die dann aber nicht mehr wieder zu erkennen waren - brauchten sie auch nicht!

(nach einem Foto aus einer verlassenen Fabrik)

Allerdings liegt das schon sehr lange zurück (seit der Währungsunion ging es
 nur noch abwärts bis zum AUS) und davon ist kaum etwas geblieben.
Habe meist  nicht einmal Fotos gemacht von den verkauften Stücken.
So etwas wirkt nur im Original und lässt sich auf Fotos doch nicht wiedergeben.

(mit den Bahn durch Magdeburg gefahren, entstand dieser Eindruck)


IX

Zeitweise habe ich auch gemalt, am liebsten mit Acrylfarben, weil sie so leuchtend sind und schnell trocknen - ich wollte immer am selben Tag noch fertig werden mit dem Bild, denn am nächsten Morgen galt es längst ein Neues "festzuhalten"...
Aber auch das ist schon lange her. 
Irgendwann wünsche ich mir aber doch wieder genug Freiraum vom Alltag
um mit Pinsel und Farben einen neuen Anfang zu finden.
Die Freude an Farben habe ich mir ja immer bewahrt.
Ohne Farben kann ich nicht leben.
Nur malen konnte ich irgendwann einfach nicht mehr.
Ich muss das erst ganz neu lernen.

X

Zu guter letzt noch mein Gartenzaun.
Wieso sollte man eigentlich nur beim Stricken die Reste verwerten? ;-)




At the window





A popular band from GDR, what I've liked in my young years



Translation found here

At the Window

To know for once, this will last forever
Is not a frenzy that is already complaining about the night
Is not the lustre of colour nor the shine of candles
Already chased away by the grey of the morning
To comprehend for once, to feel it deep in the blood
This here is mine and it is only because of you
Not cooling off the forehead at the window anymore
Where a heavy mist was passing by
To comprehend for once, to feel it deep in the blood
This here is mine and it is only because of you
A bird is moaning, oh, my plumage, too
Is wetted by the rain when I fly through the world
When I fly through the world

Shared with Photo Tunes

Samstag, 14. April 2018

Wochenrückblick





"Die marmorne die steinkühle
die vorfrühlingsgraue Zauberei..." 
 (Fr. Mayröcker)



Jetzt ist wieder die Zeit solcher Tage und oft denke ich diese Worte am Morgen.
Sie kommen mir so in den Sinn, wenn ich die Luft schnuppere und das Licht.
Und früh im Dunkel lärmen die Vögel in Stereo
(nein, kein Scherz, denn gerade im Dunkeln, das Fenster geöffnet, erzeugen die 
unzähligen Vogelstimmen für mich ein ganz besonderes weites Raumgefühl)



Doch es hat auch Tage gegeben voller Sonnenschein.
Fast schon ein wenig Sommer.
Das Mittagessen draussen auf dem Dach serviert.
In dieser Woche zweimal.



Am Montag mit Ghislana (Jahreszeitenbriefe) 
einen Spaziergang durch den Park gemacht.
Es ist so selten, dass es Begegnungen für mich gibt, andere Menschen.


Im Baum vor dem Palmenhaus hängt immer noch die Lichterkette des Cafés.
Doch das ist nun auch längst Geschichte.
Unrühmliche mal wieder.
Ein junger Investor (von auswärts) wollte das Gebäude sanieren für ein Café.
Und bis dahin hat er einfach einen Wagen auf den Platz davor gestellt.
Paar Tische, Bänke, eine Hängematte in der Bäumen -
es war einfach wunderschön dort und die Besucher angehnem
 und nicht so erzkonservativ oder Touristen.
Aber so geht das natürlich nicht in dieser Stadt und da finden sich
 allemal Wege zur Vertreibung.
Schade, denn es wäre genau "unser Ort" gewesen!
Den es sonst hier nirgendwo gibt.
Nicht geben soll, Ansätze dafür gab es genug...



In Anbetracht des milden Wetters einige Blumentöpfe aus dem Haus 
schon in die Sommerfrische geschickt.



Auch Begonien habe ich teils schon eingetopft
alle, die bereits zu treiben begonnen hatten.



Quasie über Nacht sind die Forsythien erblüht und als es
Mittwoch mittag zu regen begann
roch die Luft schon wieder nach Staub, wie im Sommer.

Donnerstag Tafeltag, Schlange stehn, Gemüse putzen...


Magnetworte von Ghisalana bekommen, freu.

Ansonsten bringen die Schmerzen mich bald um.
Ich hätte nicht gedacht, dass sie noch steigerungsfähig wären.
Hoffe, die Phase ist bald vorbei und ich kann irgendwann wieder
 ohne Unterstützung laufen.


*

Das Lied der Woche singt heute Wachtang Kikabidse 
"Ballade vom Hund"

Titel des Gedichtes ist eigentlich "Für meinen Hund"
und geschrieben hat es Jewgenij Jewtushenko 1958.




Schwarze Nase drückt sich sehnsüchtig ans Glas
der Hund wartet auf wen, wartet auf irgendwas.

Ich versenk meine Hand tief hinein in sein Fell
Denn auch ich erwart irgendwen der nicht zur Stell.

Sag weisst du es noch, Hund, es gab so eine Zeit
da lebt' hier die Frau, die jetzt fort ist so weit.

Doch was war war sie für mich, was war sie genau -
keine Schwester, nein, und doch auch keine Frau

wie eine Tochter manchmal sie mir erschien
zur Hilfe hielt ich meine Hand ihr hin..

Sie ist nun weit fort. Beruhige dich.
Und es gibt keine Frau, keine andre für mich.

Du mein Hund bist so gut bist ein grossartig Tier
nur eins tut mir leid: du trinkst nicht mit mir!


(Kleine Nachdichtung von mir, war ganz einfach)

*
В стекло уткнувши черный нос,
все ждет и ждет кого-то пес.

Я руку в шерсть его кладу,
и тоже я кого-то жду.

Ты помнишь, пес, пора была,
когда здесь женщина жила.

Но кто же мне была она —
не то сестра, не то жена,

а иногда, казалось,— дочь,
которой должен я помочь.

Она далеко... Ты притих.
Не будет женщин здесь других.

Мой славный пес, ты всем хорош,
и только жаль, что ты не пьешь!

1958
Евг. Евтушенко. Взмах руки. Стихи.
Москва: Молодая гвардия, 1962.




Mittwoch, 11. April 2018

Without air





There are times I look at you & wonder
what it would've been like to never know
you & there is always that catch in my breath
as if my body is telling me what it would've been
like to live without air.

- storypeople -













(photos from my archive)


Dienstag, 10. April 2018

Come before





There will come a moment in your life when you look into the future & wonder
if the way you love the world matters

& almost without thinking, you’ll want to find someone who already 
answered this question you never thought to ask.

It’s hard to believe, but the ones who came before hope you come to this.

You’ll look in their eyes & see what they could not speak (& even if they could, you would not have heard until now), because how do you say I remember, when so many people shake their heads & say Remember what?

But in the moment when you see again who we all are, everything changes & you’ll love the world differently because of that & I promise for the ones who come after, the ones you may never know, it matters.

- storypeople -